Anna Schmidt hatte alles richtig gemacht — dachte sie zumindest. Lucía, ihr Au-pair aus Spanien, war seit September bei der Familie, und der Schuljahresablauf lief wie am Schnürchen. Zwei Schulkinder um 7:45 aus dem Haus bringen, Mittagspause von 9:30 bis 14:00, Nachmittagsbetreuung bis 18:30. Siebenundzwanzig Stunden pro Woche. Verlässlich, fair, gut zu bewältigen.
Dann kam der letzte Schultag.
Von einem Tag auf den anderen war Lucía ab 8:00 Uhr bis 18:30 Uhr gefragt — fünf Tage die Woche. Ihre mehrere Stunden lange Mittagspause verschwand einfach. Die Aufgaben, die früher auf einen überschaubaren Nachmittagsblock verteilt gewesen waren, mussten nun den ganzen Tag füllen — zwei zunehmend gelangweilte Kinder durch eine Hitzewelle managen, ohne klare Struktur und ohne absehbares Ende. In der dritten Ferienwoche kam Lucía sichtlich erschöpft zum Frühstück. In der fünften gab sie die Kündigung ab.
Anna hatte nichts falsch gemacht — genau genommen hatte sie gar nichts getan. Sie hatte einfach angenommen, der Übergang vom Schuljahr in die Sommerferien würde sich von selbst regeln. Tat er nicht.
Das ist der Planungsfehler, den die meisten Gastfamilien machen: Sie behandeln die Sommerferien als eine vollere Version des Schuljahrs, anstatt zu erkennen, was es wirklich ist — ein grundlegend anderer Job. Die Lösung liegt in einem konkreten Gespräch, zum richtigen Zeitpunkt, mit dem richtigen Rahmen. Dieser Leitfaden zeigt dir genau, wie das geht.
Warum der Sommer ein anderer Job ist — nicht nur ein längerer
Im Schuljahr hat der Alltag deines Au-pairs eine natürliche Struktur. Der Morgenblock ist an das Schulende gebunden. Die Mittagspause — oft drei bis fünf Stunden — ist echte Freizeit für Sprachkurse, persönliche Erledigungen und Erholung. Der Nachmittagsblock endet zu einer vorhersehbaren Zeit, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst.
Der Sommer reißt diese gesamte Struktur auf einmal weg.
Was sich im Juni wirklich ändert
Wenn die Schule aufhört, wird von deinem Au-pair oft erwartet:
- Deutlich mehr Stunden — häufig 10 bis 15 Stunden mehr pro Woche als im Schuljahr
- Ganztägige Kinderbetreuung statt konzentrierter Morgen- und Nachmittagsblöcke
- Freizeitlogistik koordinieren — Ferienlager, Sportangebote, Verabredungen — die es vorher nicht gab
- Durchgehende Blöcke statt Splitschichten, was körperlich und mental deutlich anstrengender ist
- Unstrukturierte Zeit füllen für Kinder, die zu Hause sitzen, sich langweilen und Beschäftigung brauchen
Das sind alles keine unzumutbaren Anforderungen. Zusammengenommen beschreiben sie aber eine grundlegend andere Rolle — näher an Vollzeit-Kinderbetreuung als an der Schuljahresunterstützung. Das Au-pair, das im September zu dir gezogen ist, wurde für einen anderen Job eingestellt. Es ist respektvoll — und rechtlich notwendig — die Sommersituation explizit zu vereinbaren, anstatt davon auszugehen, dass die ursprüngliche Absprache das alles abdeckt.
Die Überstunden-Rechnung
Die Mathematik, die Familien kalt erwischt: Ein Schuljahresplan von 7:30–9:30 Uhr und 14:00–18:30 Uhr summiert sich auf etwa 27,5 Stunden pro Woche. Ein Sommerplan von 8:00–18:00 Uhr an fünf Tagen ohne eingebaute Pause sind 50 Stunden — fast das Doppelte und weit über der gesetzlichen Grenze in Deutschland.
Selbst ein "moderater" Sommerplan von 8:00–18:00 Uhr mit einer Stunde Mittagspause landet bei 45 Stunden — 15 Stunden über der deutschen Obergrenze von 30 Stunden pro Woche.
Die Aussage ist nicht, dass der Sommer unmöglich zu stemmen ist. Sondern: Sommerstunden müssen geplant werden, nicht einfach stillschweigend vorausgesetzt.
Das Wichtigste in Kürze: Der Sommer ist kein volleres Schuljahr — er ist ein anderer Job. Die Stunden, Aufgaben und die Tagesstruktur ändern sich komplett. Dieser Übergang verdient dieselbe Sorgfalt wie das ursprüngliche Onboarding deines Au-pairs.
Das Gespräch im April führen — nicht im Juni
Die meisten Familien führen dieses Gespräch im falschen Monat. Wenn der Juni kommt, stecken sie schon mitten im Schuljahresendchaos — Schulfeste, Aufführungen, Abschlussfahrten — und das Au-pair erlebt, wie die Stunden organisch wachsen, Tag für Tag, ohne formelle Absprache.
Der richtige Zeitpunkt ist April. Die Schulferien beginnen in Deutschland meist Ende Juni. Das lässt sechs bis zehn Wochen, in denen du:
- In Ruhe und ohne Zeitdruck über die Sommerstunden verhandeln kannst
- Den schriftlichen Stundenplan aktualisierst, bevor die neuen Zeiten in Kraft treten
- Deinem Au-pair Zeit gibst, eigene Sommerpläne — Sprachkurse, Reisen, Freundesbesuche — an die neue Vereinbarung anzupassen
- Lücken erkennst, etwa Wochen, in denen du selbst verreist bist
Wer bis Juni wartet, verhandelt unter Druck. Beide Seiten stimmen dann eher Dingen zu, die sie später bereuen.
Was im Sommer-Reset-Gespräch besprochen werden sollte
Das ist kein kurzes Gespräch. Plant eine Stunde ein — am besten unter der Woche abends, wenn die Kinder im Bett sind:
- Wochenstunden — wie viele sind es neu? Liegt das innerhalb der gesetzlichen Grenzen?
- Tagesstruktur — Splitschicht oder Dauerblock? Wenn Dauerblock: wann gibt es eine echte Pause?
- Anfangs- und Endzeiten — konkret. "Wenn die Kinder aufwachen" ist keine Uhrzeit.
- Freie Tage — ändern sich diese im Sommer? Wenn Wochenendtage im Schuljahr frei waren, was gilt jetzt?
- Freizeitlogistik — Ferienlager, Sportprogramme, Schwimmkurse. Wer kümmert sich darum? Wer fährt? Was passiert bei Ausfall?
- Urlaubsplanung — der deines Au-pairs und deiner Familie. Dazu mehr weiter unten.
- Taschengeld — erhöhen sich die Stunden wesentlich, sollte auch das Taschengeld angepasst werden. Die Regeln unterscheiden sich je nach Programm.
- Neue Aufgaben — alles Sommerspezifische, das in der ursprünglichen Vereinbarung nicht stand?
Halte das Ergebnis schriftlich fest. Der gemeinsame Kalender ist ein guter Ort, um den neuen Plan für beide Seiten sichtbar zu machen — nicht nur als mündliche Absprache, die nach zwei Wochen in Vergessenheit gerät.
Den Stundenplan für den Sommer neu vereinbaren
Das Stundenplan-Gespräch ist das wichtigste. Sommer-Pläne scheitern aus zwei vorhersehbaren Gründen: Die Stunden sind zu viele, oder die Tagesstruktur ist zu unklar. Beides lässt sich in der Planungsphase lösen.
Die rechtliche Realität
Bevor ihr über irgendetwas anderes redet, klärt die Zahlen. Die gesetzliche Höchstarbeitszeit für dein Au-pair erhöht sich nicht, weil Schule aus ist. In Deutschland gilt weiterhin 30 Stunden pro Woche — verteilt auf maximal 6 Stunden pro Tag. Das sind Maximalwerte, keine Ausgangspunkte.
Wenn du im Sommer wirklich mehr Betreuung brauchst, als die gesetzliche Grenze erlaubt, brauchst du eine andere Lösung — ein Ferienprogramm, eine Tagesmutter für die zusätzlichen Stunden oder Unterstützung aus der Familie. Dein Au-pair zu bitten, 50 Stunden zu arbeiten, weil die Kinder zu Hause sind, ist keine Terminanpassung — es ist ein Vertragsbruch.
Wichtig für Deutschland: Die
30-Stunden-Grenzegilt das ganze Jahr, auch in den Ferien. Wenn deine Familie im Sommer mehr Betreuungsstunden braucht, als das zulässt, kann eine Tagesmutter oder ein Hort-Platz die Lücke füllen, ohne dein Au-pair in eine unmögliche Situation zu bringen.
Welches Planungsmodell im Sommer funktioniert
Das Splitschicht-Modell, das im Schuljahr gut funktioniert, wird im Sommer schwieriger — weil es keinen natürlichen Mittelpunkt (Schulbeginn oder -ende) gibt, an dem sich eine Pause verankern lässt. Mögliche Alternativen:
| Modell | Passt am besten wenn... | Achtung bei... |
|---|---|---|
| Durchgehender Morgenblock (z. B. 7:30–14:00 Uhr) | Du nachmittags zu Hause bist | Morgens braucht es echte Struktur, nicht nur TV |
| Rotierende Ganztage (3–4 volle Tage, Rest frei) | Dein Au-pair Flexibilität für Reisen braucht | Klare Endzeit pro Tag vereinbaren — keine offenen Enden |
| Früh-Spät-Splitschicht (8–13 Uhr und 16–19 Uhr) | Kinder nachmittags Aktivitäten oder Lager haben | Mittelpause muss wirklich frei sein — keine Bereitschaft |
| Verlängerter Schuljahresplan (gleiche Struktur, etwas länger) | Kinder halbtags in einem Ferienprogramm sind | Konkretes Ende festlegen — sonst schleicht sich Mehrarbeit ein |
In jedem Modell gilt: Dein Au-pair braucht eine vorhersehbare Tagesendzeit — genauso wie im Schuljahr. "Bis die Kinder eingeschlafen sind" ist keine Endzeit.
Freie Tage verschwinden nicht im Sommer
Ein Muster, das leise zum Burnout führt: Freie Tage erodieren schrittweise. "Kannst du Samstagfrüh nur kurz bis 10 Uhr übernehmen?" wird zur Gewohnheit. Der Sonntag wird zur Rufbereitschaft statt zur echten Freizeit.
Der Sommer ist genau die Zeit, in der dein Au-pair klare, geschützte freie Tage am meisten braucht — Reisen, Freunde treffen, die Sonne genießen. Sei konkret: "Deine freien Tage im Sommer sind Sonntag und Montag" — und behandle sie genauso ernsthaft wie im Schuljahr. Deine Hausregeln für die Freizeit gelten auch im Sommer.
Die Aufgabenliste anpassen
Neben den Stunden ändert sich im Sommer, was dein Au-pair eigentlich tut. Die Aufgabenliste, die von September bis Juni funktioniert hat — Schulweg, Hausaufgaben, Abendessen vorbereiten — muss die Sommerrealität widerspiegeln.
Was im Sommer neu dazukommt
Der Sommer bringt typischerweise neue oder erweiterte Aufgaben:
- Freizeitlogistik — Hin- und Rückfahrten zu Ferienlagern, Sportkursen und Aktivitäten
- Mittagessen — Kinder zu Hause brauchen Mittagessen, was im Schuljahr kein Thema war
- Geschwistermanagement — ältere und jüngere Kinder gemeinsam zu Hause führt zu mehr Reibung, nicht weniger
- Bildschirmzeit-Regeln — wenn eure Familie Regeln für Gerätenutzung hat, muss dein Au-pair wissen, wie es diese durchsetzt
- Sonne und Hitze — Sonnencreme eincremen, Schatten suchen, Hitzeschutz: klingt klein, ist zeitaufwändig und verantwortungsvoll
- Unstrukturierte Zeit gestalten — wenn das Lager um 12 Uhr endet, muss der Nachmittag irgendwie gefüllt werden
Geh vor den Ferien gemeinsam mit deinem Au-pair die Kinderprofile durch und aktualisiere relevante Details — Sommer-Gesundheitsroutinen (Heuschnupfenmedikamente, Hitzeverträglichkeit), Vorlieben für Draußen- oder Drinnen-Aktivitäten und neue Angebote, in denen die Kinder angemeldet sind.
Wenn du die Aufgabenliste aktualisierst, bevor die Schule aufhört, sieht dein Au-pair die neuen Zuständigkeiten von Anfang an — keine Verwirrung darüber, was sich geändert hat.
Was sich ändert — nicht nur was neu ist
Einige Schuljahresaufgaben verschwinden oder schrumpfen im Sommer:
- Schulvorbereitung — kein Ranzen packen, keine Unterschriften, keine Schulkleidung
- Hausaufgabenbetreuung — weitgehend weggefallen oder durch leichtere Aufgaben ersetzt
- Morgenstress — die Kinder müssen nicht um 7:45 Uhr irgendwo sein, der Morgen kann ruhiger sein
Die Gefahr: Diese freien Kapazitäten werden mit informellen Extras gefüllt. "Da du den Schulweg nicht mehr hast, kannst du ja mal eine Ladung Wäsche machen." Widersteht diesem Muster. Die Sommerstunden sind schon länger — sie sollten nicht auch noch dichter mit Aufgaben sein, die nicht in der ursprünglichen Vereinbarung standen.
Das Wichtigste in Kürze: Überarbeitet die Aufgabenliste vor den Ferien, nicht mittendrin. Füge hinzu, was wirklich neu ist. Streiche, was wegfällt. Nutze die freigewordenen Slots nicht, um Scope Creep zu betreiben.
Urlaub planen — rechtzeitig
Der Sommer ist die Zeit, in der Gastfamilien und Au-pairs beide Urlaub machen wollen. Das klappt nur mit einem frühen Gespräch — denn der Koordinationsaufwand ist hoch, wenn alle dasselbe wollen.
Urlaubsanspruch deines Au-pairs
Die meisten Au-pair-Programme sehen zwei bis vier Wochen Urlaub pro Jahr vor. In Deutschland sind es üblicherweise vier Wochen. Das ist ein Mindestanspruch, kein Richtwert — er muss gewährt werden.
Warum das Gespräch im April notwendig ist: Au-pairs planen ihren Sommerurlaub. Wenn du erst im Juni fragst, wann dein Au-pair Urlaub nehmen möchte, sind vielleicht schon Flüge gebucht, die mit deinen Plänen kollidieren. Ein Aprilgespräch schafft Koordinationsspielraum.
Wenn deine Familie verreist
Wenn eure Familie in den Sommerurlaub fährt, hängt die Regelung davon ab, ob dein Au-pair mitkommt:
- Au-pair fährt mit und ist im Dienst: Dienststunden zählen. Aufgaben im Familienurlaub sind Arbeit. Kläre sie vorab — einschließlich der Auszeiten während der Reise.
- Au-pair bleibt zu Hause: Das gilt üblicherweise als Urlaub des Au-pairs (oder als unbezahlter Urlaub, je nach Vereinbarung). Kläre das vorher schriftlich.
- Au-pair reist selbstständig: Prima — bestätige nur, dass die Termine nicht in eine Betreuungslücke fallen.
Der häufigste Konflikt: Die Gastfamilie fährt zwei Wochen in Urlaub, sieht Kost und Logis als "bezahlten Urlaub" — und das Au-pair kommt zurück und hat nominell Urlaub gehabt, aber nicht das Gefühl, erholt zu sein. Vermeidet das durch eine klare Absprache: "Wir sind vom 12. bis 25. Juli weg. Gilt das als dein Urlaub, oder nimmst du dir zusätzlich zwei eigene Wochen?"
Die richtigen Fenster finden
Wenn du im Sommer arbeitest und kontinuierliche Betreuung brauchst, muss der Urlaub deines Au-pairs zu einem Zeitpunkt liegen, der für euch beide passt. Gibt es Wochen im Juli oder August, in denen die Kinder bei den Großeltern sind oder in einem Intensivkurs? Das sind oft die natürlichen Urlaubsfenster — gut für dein Au-pair zum Reisen, gut für dich, weil du keine Betreuung brauchst.
Das Re-Onboarding-Gespräch
Erfahrene Gastfamilien wissen: Ein gut geplanter Sommerübergang ähnelt stark der ersten Woche mit dem Au-pair. Nicht weil dein Au-pair nicht weiß, was es tut — das tut es. Sondern weil sich der Kontext so stark verändert hat, dass ein bewusster Neustart für beide Seiten hilfreich ist.
Etwa eine Woche vor Schulende: Geht gemeinsam durch die neue Sommerroutine.
- Den ersten Ferientag gemeinsam durchspielen — zeig, wie der Morgen ohne Schulbeginn aussieht, wie das Mittagessen funktioniert, was die Nachmittagsstruktur sein wird
- Neue Logistik erklären — wo ist das Ferienlager? Wie läuft die Abholung? Wen anrufen, wenn es Probleme gibt?
- Die neue Endzeit bestätigen — konkret. "Dein Sommertag endet um 17:30 Uhr, nicht um 18:30 Uhr wie im Schuljahr."
- Einen Rückmeldetermin vereinbaren — "Lass uns Ende Juni kurz schauen, wie der neue Plan klappt. Wenn etwas nicht passt, will ich das wissen, bevor es zum Problem wird."
Dieser Rückmeldetermin ist wichtig. Der Sommer ist lang, und kleine Schwierigkeiten wachsen schnell. Ein fest eingeplanter Check-in — kein Krisengespräch, sondern ein routinemäßiges — macht es psychologisch leichter für dein Au-pair, Probleme früh anzusprechen, anstatt sie zu schlucken, bis ein Rematch die einzige Option wirkt.
Warnsignale, dass der Übergang nicht klappt
Auch mit guter Planung kann der Sommer schwierig werden. Achte auf:
- Erschöpfung vor 10 Uhr morgens — ein Zeichen, dass die Tage zu lang oder zu wenig strukturiert sind
- Kinder berichten "sie macht nur Fernsehen" — dein Au-pair funktioniert, blüht aber nicht auf
- Rückzug beim gemeinsamen Abendessen — Distanzierung geht einem Rematch-Gespräch oft voraus
- Bitten, früher aufzuhören — berechtigt, wenn die Stunden wirklich zu viel sind; ein Warnsignal, wenn sie im normalen Rahmen liegen
- Sichtbares Runterzählen bis zum freien Tag — gelegentlich normal; über Wochen hinweg ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt
Wenn du diese Zeichen siehst, führe das Gespräch sofort. Warte nicht auf den geplanten Check-in. Frag direkt: "Die letzte Woche sah anstrengend aus. Passt der Plan für dich? Was würde es besser machen?" Die meisten Au-pairs, die im Sommer ausbrennen, haben nicht um Hilfe gebeten — sie haben gewartet, dass jemand fragt.
Checkliste: Der Sommer-Reset
Vor den Schulferien erledigen:
- April: Das Sommer-Reset-Gespräch mit deinem Au-pair planen
- April–Mai: Sommerstunden, Tagesstruktur und Endzeiten vereinbaren
- April–Mai: Urlaubsplanung besprechen — dein Urlaub und der deines Au-pairs
- Mai: Den Stundenplan schriftlich aktualisieren (in der App oder auf Papier, nicht nur mündlich)
- Mai–Juni: Aufgabenliste überarbeiten — Sommer-Aufgaben ergänzen, Schuljahres-Aufgaben streichen
- Eine Woche vor den Ferien: Re-Onboarding-Gespräch führen
- Eine Woche vor den Ferien: Logistik für alle Ferienprogramme bestätigen
- Ende Juni: Erster Check-in — funktioniert der neue Plan wirklich?
- Laufend: Freie Tage konsequent schützen
Der Blick aufs Ganze
Jedes Au-pair-Jahr hat seinen natürlichen Bogen. Der Anfang ist geprägt von Neuheit und Eingewöhnung. Die Mitte pendelt sich ein. Und der Sommer — wenn man ihn einfach auf sich zukommen lässt — kann der Teil werden, an dem alles still auseinanderfällt.
Das muss nicht so sein. Familien, die den Sommer-Reset im April angehen, Stundenplan und Aufgabenliste aktualisieren und das Urlaubsgespräch führen, bevor es dringend wird, beenden das Jahr gut. Ihr Au-pair verabschiedet sich im August mit dem Gefühl, wirklich zum Familiensommer beigetragen zu haben — nicht ihn überlebt zu haben.
Das Gespräch ist nicht kompliziert. Es muss nur rechtzeitig stattfinden — sodass beide Seiten das Gefühl haben, gemeinsam zu planen, anstatt sich einer Situation anzupassen, die ohne sie entschieden wurde.
Planst du die Sommerbetreuung mit deinem Au-pair? Mit AuPairSync kannst du den Stundenplan und die Aufgabenliste vor den Schulferien aktualisieren — und den ganzen Sommer über alle auf dem gleichen Stand halten.
